Für zwei Wochen kamen 50 Studierende aus aller Welt im kalifornischen Monterey zusammen, um neueste Rechenmethoden für geophysikalische Anwendungen zu erlernen und anzuwenden. In praktischen Übungen entwickelten sie eigene Modelle zu realen Ereignissen, wie zum Beispiel dem Tsunami vor Chile im Februar 2010.
Die amerikanische Society of Industrial and Applied Mathematics (SIAM) lud vier renommierte Dozenten ein – einer davon Behrens –, ihre Expertise in verschiedenen Bereichen des wissenschaftlichen Rechnens an ausgewählte Nachwuchsforscherinnen und -forscher weiterzugeben.
Ziel der Veranstaltung war es, Wissen aus der Numerik und der Informatik auf geowissenschaftliche Anwendungen zu übertragen. "Wenn wir künftig Tsunami-Simulationen in Echtzeit rechnen können, dann wird die Warnung möglicherweise sehr viel genauer", erklärt Behrens. "Um das zu erreichen müssen Geowissenschaftler, Mathematiker und Informatiker eng zusammenarbeiten."
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14.08.2012
KlimaCampus-Forscher teilt Knowhow mit internationalem Wissenschaftsnachwuchs
Die Simulation von Sturmflut- und Tsunami-Ereignissen stand im Mittelpunkt der "Gene Golub SIAM Summer School 2012". Einer der Organisatoren war Professor Jörn Behrens, Leiter der KlimaCampus-Arbeitsgruppe Numerical Methods in Geoscience.











